Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

Neuroplastizität und warum es nie zu spät zum Lernen ist ...

Neuroplastizität und warum es nie zu spät zum Lernen ist ...

Dies ist ein Kapitel aus dem kostenlosen eBook: Das Natural Leadership Prinzip - Führen mit Herz, Hirn und Haltung. Den Link zum Download findest Du am Ende des Artikels.

Das menschliche Gehirn ist ein faszinierendes Organ. Und gerade in den letzten Jahren hat die Wissenschaft dank neuester Technik enorme Fortschritte gemacht, um der Funktionsweise unserer grauen Zellen auf die Schliche zu kommen. Haben wir noch vor ein paar Jahren geglaubt, dass Hans nicht mehr lernt, was Hänschen nicht lernte, so wissen wir es heute besser. Wir lernen tatsächlich unser Leben lang. 

Wir lernen tatsächlich unser Leben lang. Unser Gehirn ist so gebaut, dass es jederzeit in der Lage ist, neue Dinge zu lernen und sich anzupassen. Es braucht sogar diese Herausforderungen, sonst baut es mit der Zeit immer mehr ab. Neuroplastizität ist das neue Zauberwort.

Voraussetzung dafür, sich immer wieder neuen (Lern-)Herausforderungen zu stellen, ist Begeisterung. Bei Kindern können wir dies noch täglich beobachten. Wenn sie sich erst mal in ein neues Lernabenteuer gestürzt haben, dann sind sie kaum mehr aufzuhalten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mein Sohn unbedingt Fahrrad fahren lernen wollte. Mein Mann und ich mussten mit ihm gefühlt eine Million Mal unsere Straße auf und ab rennen. Auch kleinere und größere Stürze konnten das Kind nicht von seinem Vorhaben abbringen. Jeder noch so wackelige Versuch zauberte ein Strahlen auf sein Gesicht und wurde von uns natürlich ekstatisch gefeiert. 

https://www.anja-niekerken.de/mein-geschenk-fuer-sie

in einer seiner Veröffentlichungen: „Zwanzig bis fünfzig Mal am Tag erlebt ein Kleinkind einen Zustand größter Begeisterung. Und jedes Mal kommt es dabei im Gehirn zur Aktivierung der emotionalen Zentren. Die dort liegenden Nervenzellen haben lange Fortsätze, die in alle Bereiche des Gehirns ziehen. An den Enden dieser Fortsätze wird ein Cocktail von neuroplastischen Botenstoffen ausgeschüttet. Diese Botenstoffe bringen nachgeschaltete Nervenzellverbände dazu, verstärkt bestimmte Eiweiße herzustellen. Diese werden für das Auswachsen neuer Fortsätze, für die Bildung neuer Kontakte und für die Festigung und Stabilisierung all jener Verknüpfungen gebraucht, die im Hirn zur Lösung eines Problems oder zur Bewältigung einer neuen Herausforderung aktiviert worden sind.

 

Begeisterung ist natürliches Lerndoping

Das ist der Grund, warum wir bei all dem, was wir mit Begeisterung machen, auch so schnell immer besser werden. Jeder kleine Sturm der Begeisterung führt gewissermaßen dazu, dass im Hirn ein selbsterzeugtes Doping abläuft. So werden all jene Stoffe produziert, die für alle Wachstums- und Umbauprozesse von neuronalen Netzwerken gebraucht werden. So einfach ist das: Das Gehirn entwickelt sich so, wie und wofür es mit Begeisterung benutzt wird.“ Einen sehr schönen Vortrag zu diesem Thema von Prof. Hüther findest Du hier:

Leider kommt uns genau diese Art des Lernens bzw. des Herausforderungen meisterns im Erwachsenenalter abhanden, denn es fehlt die Begeisterung. Entweder die eigene oder und die von außen. Meistens kommt es sogar noch schlimmer: Uns werden die eigenen Schwächen immer wieder vorgehalten, zum Beispiel in sogenannten Feedback-Gesprächen. Gern wird hier einmal kurz gelobt, um dann in epischer Breite auf die noch vorhandenen Schwächen der Mitarbeiter einzugehen. Das Ziel dabei ist aller Ehren wert: Weiterentwicklung und Verbesserung. Leider versteht unser Gehirn genau diese Vorgehensweise nicht, denn für meine Fehler kann ich mich eben nicht begeistern … Aber wie kann man es besser machen? Laut Hüther lassen sich fünf entscheidende Erkenntnisse der Hirnforschung als Orientierungshilfe für die Führung von Menschen ableiten.

Fünf Erkenntnisse der Hirnforschung für Führungskräfte:

1. Das menschliche Gehirn ist zeitlebens veränderbar. Wie es sich strukturiert, hängt davon ab, wie und wofür es benutzt wird („use it or lose it“).

2. Um tatsächlich nachhaltige Veränderungen in den Köpfen von Mitarbeitern in Gang zu setzen, muss ihnen Gelegenheit geboten werden, Erfahrungen zu machen, die „unter die Haut gehen“ („emotional activation“).

3. Jede neue Erfahrung, die ein Mitarbeiter macht, wird an das jeweilige Gefühl gekoppelt, das in ihm in dieser neuen Lernsituation wachgerufen wird („neurons that fire together, wire together“).

4. Neue Erfahrungen lassen sich immer dann besonders leicht mit positiven Gefühlen verkoppeln und damit nachhaltig im Gehirn verankern, wenn die betreffende Erfahrung an die beiden Grundbedürfnisse des Menschen nach Zugehörigkeit (Bindung) und Wachstum (Autonomie) anknüpft („reconnect the disconnected“).

5. Damit Mitarbeiter ihre Potenziale entfalten und ihre Erfahrungen in ihr Unternehmen einbringen, brauchen sie Aufgaben, an denen sie wachsen können, Verantwortung, die sie übernehmen dürfen, und eine wertschätzende, anerkennende Beziehungskultur im Unternehmen.

Kurz gesagt: Es ist die Haltung, die erfolgreiche Unternehmen, erfolgreiche Führungskräfte und erfolgreiche Mitarbeiter von anderen unterscheidet. Es ist die Einstellung, mit der Unternehmen zu ihren Mitarbeitern und Mitarbeiter zu ihren Unternehmen stehen.

Weiter lesen? Hier geht's zum kostenlosen eBook

 

Hat Dir der Auszug gefallen? Dann lade Dir jetzt das gesamte Buch kostenlos als ebook runter.

Einfach hier klicken!

Viel Spaß beim Lesen!

Zurück

Copyright 2019 Anja Niekerken
Durch Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen über Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr Informationen
Akzeptiert!